Polarisationsoptiken
Polarisatoren sind optische Filter, die die Ausrichtung des elektrischen Feldes des Lichts steuern. Beim Computational Imaging und in der industriellen Bildverarbeitung bieten sie einen entscheidenden zusätzlichen Freiheitsgrad jenseits von Intensität und Wellenlänge, der einen verbesserten Kontrast, eine strukturierte Analyse und die Extraktion von ansonsten verborgenen Informationen ermöglicht.
Aktive optische Komponenten
Aktive optische Komponenten nutzen elektrisch betriebene Mechanismen wie einstellbare Fokussierung und adaptive Reflexion zur Steuerung von Beleuchtung und Wellenfrontverhalten und vereinfachen so das Systemdesign. Edmund Optics bietet Flüssiglinsen, variable Diffusoren, Speckle-Abschwächer und adaptive Optiken, die eine schnelle Kontrolle über Fokus und Aberrationskorrektur ermöglichen. Diese Funktionen verbessern das Computational Imaging, indem sie eine umfangreichere Datenerfassung und Wellenfrontformung in Echtzeit für eine nahtlose Integration in die algorithmische Rekonstruktion ermöglichen.
Wissenschaftliche Kameras
sCMOS-Kameras eignen sich ideal für die rechnergestützte Bildgebung, da ihr geringes Ausleserauschen, ihr hoher Dynamikbereich und ihre schnellen, global synchronisierten Bildraten die subtilen kodierten Messungen bewahren, auf die sich Algorithmen verlassen. Ihre Stabilität, Linearität und Gleichförmigkeit der Pixel machen das Vorwärtsmodell vorhersehbar und ermöglichen eine genaue Inversion in Techniken wie Coded Aperture Imaging, Ptychographie und strukturierte Beleuchtung.
Galvanometer
Mit Umlenkungsspiegeln und optischen Scannern können Sie Ihren Messungen zusätzliche Dimensionen hinzufügen oder Proben effizienter bearbeiten. Die Proben werden oft seitlich oder sogar axial gescannt, so dass Querschnitte entstehen, die, wenn sie übereinandergelegt werden, hochauflösende Details liefern.
Kinematische optische Halterungen der E-Serie
Optikhalterungen für Labortische sorgen für eine präzise Positionierung von Komponenten wie Linsen, Filtern und Laserquellen. Diese Halterungen erleichtern die Neukonfiguration von Kodierelementen für hyperspektrale Aufbauten und andere bildgebende Experimente und gewährleisten konsistente optische Kodierungen und eine zuverlässige Abbildungsleistung des Systems.
Diffraktive optische Elemente (DOE)
Diffraktive optische Elemente (DOE) haben Muster aus Mikrostrukturen, die die Phase von transmittiertem Laserlicht verändern. Durch Veränderung der Mikrostruktur kann das diffraktive optische Element nahezu jedes Strahlintensitätsprofil und jede Strahlform erzeugen, um die Anforderungen verschiedenster Anwendungen zu erfüllen. Die optischen Elemente sind aus verschiedenen Substraten wie z.B. Kunststoff, Quarzglas, Germanium, Saphir und Zinkselenid (ZnSe) hergestellt und können so für UV-Laser, sichtbare und infrarote Laser eingesetzt werden. Diffraktive optische Elemente sind generell für eine bestimmte Laserwellenlänge entwickelt und ihre Leistung ist wellenlängenabhängig.
Optomechanik-Blenden
Optomechanische Blenden verbessern die computergestützte Bildgebung, indem sie den Lichteinfall auf den Sensor steuern und so die Signalqualität verbessern und das Rauschen minimieren. Mit Blenden, Aperturen oder Spaltblenden können Forscher Beleuchtungsmuster definieren und Beschränkungen für Algorithmen festlegen. Edmund Optics bietet einstellbare Blenden an, die eine präzise Steuerung der Transmission und der Systemgeometrie ermöglichen und so Techniken wie die Bildverarbeitung mit kodierter Apertur und das Compressive Sensing verbessern.
Beugungsgitter
Beugungsgitter unterstützen die computergestützte Bildgebung, indem sie dem Lichtfeld eine bekannte, wellenlängenabhängige Kodierung hinzufügen. Algorithmen können diese Kodierung später invertieren. Die kontrollierte Dispersion von Beugungsgittern ermöglicht hyperspektrale Schnappschüsse, linsenlose und holografische Rekonstruktion sowie Superauflösung durch strukturierte Beleuchtung. Da Beugungsgitter stabile und analytisch modellierbare Beugungsmuster erzeugen, sind sie ideal für Systeme, die auf genaue Forward-Modelle angewiesen sind. Solche Systeme gewinnen Spektral-, Phasen- oder hochauflösende Informationen aus einer einzigen Messung.
Speziallinsen
Mikrolinsen- und Multilinsen-Arrays verbessern die Lichtfelderfassung, die Winkelabtastung und die Punktspreizfunktionen für die Erfassung von Tiefeninformationen, Refokussierung und Superauflösung von Schnappschüssen. Spezielle Designs können auch die Lichtsammlung für Systeme mit niedrigem Signalpegel, wie Hyperspektralkameras, erhöhen. Ihr speziell entwickeltes optisches Verhalten ermöglicht eine kontrollierte Kodierung, die Berechnungsmethoden unterstützt, um aus begrenzten Daten umfangreichere räumliche, spektrale oder Tiefeninformationen zu extrahieren.
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